Ein guter Platz zum Ankommen: Aluminium-Carports im Herbst
Die Einkaufstaschen im Kofferraum, der Schlüssel irgendwo in der Jacke, und es regnet. Im Herbst merkt man besonders schnell, ob ein Stellplatz zum Alltag passt.
Ein Aluminium-Carport schafft einen überdachten Stellplatz mit wenig Aufwand für die Materialpflege. Gerade in den nassen Monaten ist das angenehm. Wie viel Komfort er tatsächlich bringt, entscheidet sich aber auch neben dem Auto: beim Öffnen der Türen, beim Ausladen und auf den letzten Metern zur Haustür.
Mehr Platz als die Grundfläche des Autos
Ein Fahrzeug passt unter viele Dächer. Bequem wird es, wenn daneben noch Raum bleibt. Wer einen Kindersitz nutzt, benötigt an der Seite einen anderen Bewegungsraum als jemand, der allein einsteigt. Auch eine geöffnete Heckklappe, ein Fahrrad an der Wand oder eine Mülltonne am Durchgang gehören in die Planung.
Probieren Sie das auf Ihrem Stellplatz einmal aus: Parken Sie wie gewohnt, öffnen Sie die Türen und gehen Sie mit einer Tasche um das Fahrzeug. Wo wird es eng? Genau dort sollte später möglichst kein Pfosten stehen. Je nach Ausführung lassen sich die Pfosten unseres Carports zurückversetzen. Die mögliche Position stimmen wir mit den Maßen und der Konstruktion ab.
Ein Dach kann Regen von oben abhalten. An den offenen Seiten bleibt die Wetterlage spürbar. Deshalb lohnt sich auch ein Blick auf die Seite, aus der Regen auf Ihre Einfahrt trifft. Ein seitliches Element kann dort sinnvoll sein, sollte aber weder die Zufahrt noch den Weg zum Haus einengen.
Warum Aluminium gut zum Alltag passt
Bei Aluminium entfällt das regelmäßige Nachstreichen, das viele Menschen mit einem Holzcarport verbinden. Die pulverbeschichteten Profile lassen sich außerdem farblich auf Fensterrahmen, Haustür oder vorhandene Metallelemente abstimmen. Das ist besonders reizvoll, wenn der Stellplatz gut sichtbar vor dem Haus liegt.
Pflegeleicht bedeutet trotzdem, gelegentlich hinzusehen. Verschmutzungen sollten nach den Pflegehinweisen des Herstellers entfernt werden. Auch Abläufe und Anschlüsse gehören dazu. Wenn auf Ihrem Grundstück Bäume dicht am Stellplatz stehen, lohnt es sich, deren Laubfall schon bei der Position des Daches zu berücksichtigen.
Holz kann gestalterisch ebenso die richtige Wahl sein. Wer dagegen eine ruhige, geradlinige Konstruktion sucht und den Aufwand für die Oberflächenpflege gering halten möchte, hat mit Aluminium gute Gründe für seine Entscheidung.
Das Dach und der Weg des Wassers
Unser Carportsystem besitzt ein festes Dach aus isolierten Sandwichpaneelen. Dieser Aufbau dämpft das Geräusch von Regen. Regenwasser wird über die Pfosten abgeleitet, sodass die Konstruktion ohne außen angesetzte Fallrohre auskommt. Die verschiedenen Carport-Ausstattungen zeigen, wie Dach, Rahmen und seitliche Elemente zusammenspielen.
Mit dem Ablauf im Pfosten ist die Planung noch nicht abgeschlossen. Es muss feststehen, wohin das Wasser anschließend gelangt. Ebenso wichtig ist der vorhandene Boden: Wie ist die Einfahrt aufgebaut, wo können Fundamente liegen und welche Leitungen verlaufen dort? Solche Fragen lassen sich am besten klären, bevor ein neu verlegtes Pflaster wieder geöffnet werden muss.
Licht dort, wo Sie es brauchen
Wenn es abends früher dunkel wird, fällt ein schlecht beleuchteter Stellplatz auf. Planen Sie Licht deshalb vom Ablauf her: Wo steigen Sie aus? Wo öffnen Sie den Kofferraum? Und welcher Weg führt weiter zum Hauseingang?
Eine integrierte Beleuchtung kann diese Bereiche angenehm nutzbar machen. Sie sollte so angeordnet sein, dass man beim Einfahren und vom Wohnraum aus nicht direkt in helle Lichtquellen blickt. Für ein stimmiges Ergebnis betrachten wir vorhandene Außenleuchten und das Licht am Carport gemeinsam.
Falls ein Elektroauto bereits dazugehört oder später hinzukommen soll, sprechen Sie den Ladeplatz früh an. Der gewünschte Montageort der Wallbox und die nötige Leitungsführung beeinflussen die Planung. Die elektrische Ausführung wird mit dem zuständigen Fachbetrieb abgestimmt.
Was für ein erstes Gespräch hilft
Sie müssen noch keine fertige Zeichnung mitbringen. Hilfreich sind:
- Fotos der Einfahrt, der Hausansicht und des Weges zur Haustür.
- Ungefähre Maße des Stellplatzes sowie die Zahl und Größe der Fahrzeuge.
- Ein Hinweis auf vorhandene Anschlüsse, Pflaster und bekannte Leitungen.
- Ihre Wünsche zu Licht, seitlichem Schutz oder einem späteren Ladeplatz.
Von Grasberg aus planen wir Carports in Bremen, Lilienthal und darüber hinaus in Norddeutschland. Auch wenn Ihr Wohnort nicht einzeln aufgeführt ist, sprechen Sie uns gerne an. Ein guter Anfang ist oft die einfache Frage, was Sie an Ihrem heutigen Stellplatz jeden Tag stört.